Hockey-Derby: „Wild Wings“-Fans düpieren die „Wölfe“-Anhänger
Sonntag, den 09. Januar 2011 um 12:07 Uhr
Bei der dritten Auflage des alljährlich ausgetragenen Hockey-Duells zwischen den Oberwolfacher Fangruppen der Eishockey-Mannschaften der „Wölfe Freiburg“ und der „Schwenninger Wild Wings“ hatten dieses Mal die Schwenninger Schlachtenbummler die Nase mit 11:6 Toren klar vorne. In der Gesamtwertung führen die „Schwaben“ nun mit 2:1 Siegen.
Die Zuschauer in der „Wolftalsporthalle“ sahen von Beginn an eine schwungvolle Partie mit teilweise turbulenten Szenen vor den beiden Toren. Den besseren Start hatten die „Wild Wings“ und markierten durch Johannes Echle die verdiente Führung. Nun wurden plötzlich die „Wölfe“ stärker und gingen binnen weniger Minuten durch Nico Wegbecher und Rainer Fleig mit 2:1 in Front. Doch ein Doppelschlag von Jan Schmider gegen Ende des ersten Drittels bescherte den Blauen eine 3:2-Pausenführung.
Auch im Mitteldrittel waren die Schwenninger einen Tick besser und erzielten durch einen Doppelpack von Christian Dieterle sowie erneut Johannes Echle drei weitere Treffer. Da jedoch auch Daniel Schmid für die Roten zweifach traf, war beim Stand von 6:4 für die SERC-Fans nach dem zweiten Drittel noch alles offen. Allerdings haderte „Wölfe“-Coach Siegbert Vollmer bereits zu diesem Zeitpunkt mit der Leistung seines Torhüters.

Doch der Schlussabschnitt begann gut für seine Schützlinge. Keine 30 Sekunden waren gespielt, als Nico Wegbecher für die Freiburger auf 6:5 verkürzte. Allerdings keimte nur kurz Hoffnung auf, denn Johannes Echle stellte postwendend den alten Abstand wieder her. Als Daniel Schmieder wenig später unter gütiger Mithilfe des Keepers das 8:5 für die Schwenninger erhöhte, war die Vorentscheidung gefallen. Die Blau-Weißen bauten ihren Vorsprung nun kontinuierlich aus, während die EHC-Fans nur noch einmal einnetzen konnten. Den Schlusspunkt setzte Johannes Echle mit seinem fünften Tor zum 11:6-Endstand für die Fans der „Schwenninger Wild Wings“. Parallelen zu den sportlichen Darbietungen der beiden großen Vorbilder in der 2. Eishockey-Bundesliga waren unverkennbar.


