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Klausmann-Truppe 1:1 gegen die SpVgg. Lahr

Sonntag, den 17. April 2011 um 16:33 Uhr

Der SV Oberwolfach und die SpVgg. Lahr trennten sich in einer durchschnittlichen Bezirklsliga-Begegnung mit einem unter dem Strich leistungsgerechten 1:1-Unentschieden. Die Klausmann-Truppe bleibt somit auf dem sechsten Platz, die Lahrer stecken weiterhin mitten im Abstiegskampf.

Der personell gebeutelte SVO fand gut in die Partie, tat sich aber schwer, gegen den tief stehenden Landesliga-Absteiger hochkarätige Torchancen herauszuspielen. Lahr war seinerseits hin und wieder durch Konter gefährlich, Oberwolfachs Kapitän Daniel Schmid musste nach 25 Minuten in höchster Not für den bereits geschlagenen Keeper auf der Linie klären. Mit zunehmender Spieldauer verflachte die Begegnung. Dem Mittelfeld der Hausherren gelangen nur sporadisch gelungene Aktionen, die Gäste konzentrierten sich vornehmlich aufs Zerstören. So endete eine mäßige erste Hälfte torlos.

Trotz einem Doppelwechsel seitens der Heimelf – Johannes Dieterle und der A-Jugendliche Marc Heizmann kamen ins Spiel – bot sich den Zuschauern nach dem Seitenwechsel zunächst das gleiche Bild: der SVO hatte mehr Ballbesitz, die robuste Innenverteidigung der Kleeblätter räumte jedoch fast alles ab. In der 54. Minute verweigerte der Unparteiische den Hausherren einen Elfmeter, nachdem Lukas Dieterle zu Boden gegangen war. Zwei Minuten später gab er ihn dann, als erneut Lukas Dieterle zu Fall kam. Thomas Heitzmann verwandelte sicher zur 1:0-Führung für die Wolftäler. Nun verstärkte der Gast seine Offensiv-Bemühungen, agierte zeitweilig gefällig und kam nach 66 Minuten zum 1:1-Ausgleich. Der Distanzschuss von Philipp Vomrath schien jedoch nicht gänzlich unhaltbar. Die Partie war nun völlig offen, beide Teams wollten den Sieg. Marc Heitzmann scheiterte jedoch denkbar knapp, auf der Gegenseite sorgte eine überraschende Fernschuss-Bogenlampe für Gefahr. Die Schlussphase gehörte noch mal den Schwarz-Weißen, ein Tor wollte aber nicht mehr fallen. Beim SVO wusste die Defensive um Christian Dieterle, Frank Rauber und Thomas Heitzmann zu gefallen, auch Youngster Stefan Hacker lieferte eine gute Partie ab.