Stark! Oberwolfach siegt überraschend deutlich in Fautenbach
Sonntag, den 04. September 2011 um 20:20 Uhr
Ein unerwartet deutlicher 5:1-Erfolg gelang dem SV Oberwolfach im Bezirksliga-Duell beim SV Fautenbach. Bereits nach gut zehn Minuten war die Partie zugunsten der Gäste entschieden. Zu diesem Zeitpunkt stand es bereits 3:0, außerdem waren die Hausherren früh dezimiert. Torjäger Lukas Dieterle und Kapitän Daniel Schmid gelang jeweils ein Doppelpack.Kaum war die Begegnung angepfiffen, da stand es schon 1:0 für die Wolftäler. Lukas Dieterle setzte sich geschickt gegen seinen Bewacher durch und traf mit links unhaltbar zur Führung. Fünf Minuten später folgte der zweite Streich. Nach einer Mehrfach-Chance landete der Ball erneut bei Lukas Dieterle und dieser vollstreckte kaltschnäuzig zum 2:0. Und im gleichen Rhythmus ging es weiter. Das schönste Tor des Tages gelang Simon Dieterle nach gerade einmal 10 Minuten. Ein feines Solo schloss er mit einem gekonnten Lupfer zum 3:0 ab. Die Fautenbacher wussten gar nicht, wie ihnen geschieht. Vor allem die Abwehr war völlig von der Rolle. Doch es kam noch schlimmer. In der 12. Minute sah Ergün Bilici, Spielertrainer der Hausherren, nach einem Foul am durchgebrochenen Lukas Dieterle wegen Notbremse die rote Karte. Das Spiel war somit bereits zu diesem frühen Zeitpunkt vorentschieden. Der SVO ließ es in der Folge etwas gemächlicher angehen, kam aber dennoch weiterhin zu guten Chancen. Die beste ließ wiederum Lukas Dieterle liegen, als er nach einem guten Angriff lediglich de Pfosten traf. Kurz vor der Pause fiel dann die endgültige Entscheidung. Daniel Schmid setzte sich im Strafraum energisch durch und grätschte das Leder zum 4:0-Pausenstand für die Klausmann-Truppe ins Netz.
Nach dem Seitenwechsel verflachte die Partie zusehends. Die Fautenbacher konnten nicht, der SVO wollte im Gefühl der sicheren Führung offensichtlich nicht mehr. Mitte der zweiten Hälfte gelang dann aber Oberwolfachs Kapitän Daniel Schmid nach einer Standardsituation doch noch das 5:0 für die Schwarz-Weißen. Insgesamt agierte man in Durchgang zwei jedoch ohne die letzte Konsequenz und Genauigkeit in der Offensive. Den Einheimischen muss man bescheinigen, dass sie bis zuletzt um Ergebniskosmetik bemüht waren und diese in der 75. Minute durch den 5:1-Ehrentreffer von Bedri Zejnullahu auch glückte. Mario Baudendistel sah kurz vor Schluss noch die Ampelkarte, sodass Fautenbach das Match lediglich zu neunt beendete.


