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Kantersieg gegen Oberkirch

Sonntag, den 11. September 2011 um 23:03 Uhr

Im Duell SVO gegen SVO gelang dem SV Oberwolfach aufgrund einer starken zweiten Halbzeit ein unerwartet klarer 6:0-Sieg gegen Landesliga-Absteiger SV Oberkirch. Die Wolftäler stehen damit überraschend auf Platz 2 der Bezirksliga-Tabelle.

Der heimische SVO begann schwungvoll, ließ Oberkirch von Beginn an nicht ins Spiel kommen und vergab durch Lukas Dieterle die erste gut Chance nach fünf Minuten. Danach verflachte die Partie etwas und verlief ausgeglichen auf mäßigem Niveau. In der 25. Minute dann plötzlich doch die Führung für die Hausherren. Die Gäste bekamen den Ball nicht aus der Gefahrenzone und Marc Heizmann vollstreckte zum 1:0. Derselbe Spieler scheiterte wenig später nach schönem Pass von Jonas Dieterle im Eins-Gegen-Eins am gut reagierenden Gästekeeper Weber. In einer mäßigen ersten Halbzeit hatte auch Oberkirch eine gute Chance, konnte daraus jedoch kein Kapital schlagen.

In Durchgang zwei gab Oberwolfach mächtig Gas. Bereits in der 48. Minute schlug Lukas Dieterle zu. Der SVO-Torjäger knallte das Leder aus 22 Metern trocken zum 2:0 ins Netz. Oberkirchs Dierle setzte fünf Minuten später einen 20-Meter-freistoß knapp neben den Kasten. Besser machte es erneut Lukas Dieterle in der 62. Minute. Nachdem der Torhüter den Ball in einer brenzligen Situation nicht weit genug klären konnte, lupfte Dieterle die Murmel aus 35 Metern zum 3:0 ins verwaiste Tor. Einen Mustergültigen Konter über Christian Dieterle und Marc Heitzmann schloss Frank Rauber in der 66. Minute gar mit dem 4:0 ab. In der 70. Minute hatte Oberkirch Pech mit einem Pfostenschuss. Besser klappte es auf der anderen Seite. Christan Feger traf mit einem haltbaren 35-Meter-Freistoß zum 5:0. Zu dieser Phase spielte die Offensive der Klausmann-Elf Katz und Maus mit der Hintermannschaft der Gäste und vergab weitere Torchancen großzügig. Den Schlusspunkt setzte dann erneut Youngster Christian Feger, als er einen Abpraller aus 18 Metern zum auch in der Höhe verdienten 6:0-Endstand regelrecht ins Tor strahlte.