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Das Clubheim

Seit 1971 kann der SVO als einziger Verein in der Gemeinde ein Vereinsheim sein eigen nennen. In diesem denkwürdigen Vereinsjahr wurde das damals im weiten Umkreis einzigartige Fußballerdomizil zusammen mit dem zum Hartplatz umgebauten Spielfeld seiner Bestimmung übergeben. Bis dahin hatten sich die Spieler in der im Jahre 1958 errichteten Festhalle umgezogen und geduscht, was damals keine Selbstverständlichkeit war und von den angereisten Gastmann-schaften oft als paradiesische Möglichkeit empfunden wurde. Vor der Zeit des Festhallenbaus zog sich die Heimmannschaft im Freien um, den Gästespielern stand das Vereinslokal  "Posthörnle", später die "Linde" zum Umkleiden zur Verfügung.

Die Kosten für den Bau des Clubheims, das auf einem im Wege des Erbbaurechts von der Gemeinde erworbenen Grundstücks erstellt wurde, beliefen sich auf die damals beachtliche Summe von 176.000 DM.  Zuschüsse der Gemeinde, Sportfördermittel, Spenden Privater und nicht zuletzt umfangreiche Eigenleistungen ermöglichten es dem SVO, dieses Großprojekt mit verkraftbaren Folgelasten durchzuziehen.

hier Bild bzw. anderes informatives Zeitdokument

Im Jahre 1993 wurde das Clubheim durch einen Anbau erweitert. Der Anbau dient einem überdachten Freisitz im Obergeschoß, der an lauen Sommerabenden zum Verweilen einlädt. Im Erdgeschoß bietet er die langersehnten Räume für Trainings- und Platzpflegegeräte. Da das Clubhaus mittelerweile in die Jahre gekommen ist, und die Räumlichkeiten in Größe und Ausstattung nicht mehr den heutigen Standards entsprechen, steht die Sanierung der Umkleiden ganz oben auf der Prioritätenliste des SVO. Dabei kann der Verein dank der Bereitschaft der Gemeinde, an Wochenenden einen Umkleideraum der Sporthalle für die Fußballmannschaften des SVO zur Verfügung zu stellen, glücklicherweise auf größere bauliche Veränderungen verzichten und sich auf die Sanierung der vorhandenen Räumlichkeiten konzentrieren. Für die Gastmann-schaften stehen Sonntags dann die gesamten Umkleidekabinen des Clubhauses zur Verfügung.

Im Mittelpunkt der Clubhausbenutzung und -bewirtschaftung stand neben den für damalige Verhältnisse modernen Umkleiden und Duschen von Beginn an natürlich der große Gast-wirtschaftsraum, in dem sich Siege vortrefflich feiern ließen und Niederlagen schnell und im engsten Kreis der Sportfreunde mit einem kräftigen Schluck hinuntergespült werden konnten.

In den ersten Jahren wurde die Bewirtung von Vereinsmitgliedern im wöchentlichen Wechsel übernommen. Bis auf eine Jahr, in dem es ein festes Wirteteams um Roche Buchta gab, das auch auf eigene Rechnung warme Speisen anbot, wurde diese bewährte Art der Bewirtung bis ins Jahr 1987 beibehalten. Dann kümmerten sich mit Alain Bamboux  (2 Jahre) und Fernando Santos (3 Jahre) feste Wirte um das leibliche Wohl der Fußballer. Seit dem Jahre 1992 liegt die Bewirtung nun ununterbrochen in den bewährten Händen von Wilfried "Whisky" Wille und seinem Team. Sie werden von Rüdiger Gleich und Simon Echle als Clubhausmanager unterstützt. Der zuverlässigen, ruhigen und geduldigen Arbeit des Wirteteams hat der SVO einen guten Teil des anhaltenden wirtschaftlichen Erfolgs der Clubheim-Gaststätte zu verdanken, ohne den die Finanzierung des Spielbetriebs nur schwer möglich wäre.