
Der SV Oberwolfach zog im Landesliga-Duell beim Offenburger FV mit 0:1 den Kürzeren. Für den Traditionsverein von der Badstraße war es ein insgesamt verdienter Erfolg, gleichbedeutend mit drei immens wichtigen Punkten im Kampf gegen den Abstieg. Die Oberwolfacher dagegen kommen in der Rückrunde nicht so richtig in Fahrt. Außer den klaren Siegen gegen die Kellerkinder Schutterwald und Rastatt steht kein weiterer Dreier zu Buche. Die Wolftäler fanden schlecht ins Spiel. Bereits in der Anfangsphase hatte der OFV gute Gelegenheiten, die beste davon durch Amadou Kaba, der per Volley aus acht Metern freistehenden neben das Tor schoss. Danach stabilisiere sich die Truppe des Trainergespanns Jürgen Ehrhardt und Dirk Flaig etwas und hatte zwei gute Schusschancen durch Jonas Wolf, die jedoch nicht von Erfolg gekrönt wurden. Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit war in den Strafräumen nicht mehr viel geboten. Den ansehnlicheren Fußball bot jedoch der OFV. Auch nach dem Seitenwechsel waren die Hausherren die spielerisch bessere Elf, wurden aber zunächst nicht zwingend. Aber auch der SVO konnte die durchaus vorhandenen Räume nicht nutzen, da wie so oft in den letzten Wochen die notwendige Präzision im letzten Drittel fehlte. Mit zunehmender Spieldauer nahmen die Mannschaften dann doch noch Fahrt auf in der Offensive. Die Offenburger scheiterten zunächst per Kopf an der Latte, gingen dann aber in der 72. Minute in Front. Einen guten Angriff über außen veredelte der kurz zuvor eingewechselte Lucas Martini mit dem verdienten 1:0. Erst nach dem Rückstand schalteten die Oberwolfacher einen Gang hoch und hatten nun viel mehr Tempo-Aktionen. Jonas Wolf traf nach Flanke von Pirmin Bonath mit seinem Kopfball jedoch nur die Latte. Und auch Leon Weiß hatte Pech, dass sein guter Schussversuch auf der Linie per Kopf geklärt wurde. Das Spiel hätte am Ende durchaus 1:1 ausgehen können, alles in allem geht der Sieg für den Offenburger FV jedoch in Ordnung. ----------------------- Offenburger FV - SV Oberwolfach 1:0 (0:0) Offenburger FV: Shabani - Jung (ab 64. Martini), Jurkovic, T. Jäger (ab 90. Mouckagni), Kuolt, Baßler (ab 75. Bako), L. Jäger, Bouki, Mulaj, Mayer (ab 84. Ritter), Kaba (ab 64. Brucker). SV Oberwolfach: Mai - Wille (ab 62. Rothfuß), N. Springmann, T. Springmann (ab 67. Haas), Boser, Lehmann, Wild (ab 21. L. Springmann), Bonath (ab 76. Weiß), Schrempp (ab 62. Hacker), M. Heizmann, J. Wolf. Zuschauer: 130 Schiedsrichter: Christian Rose (Rastatt) Tore: 1:0 Martini (72.) Bericht: Jan Schmider / Foto: Horst-Dieter Bayer

Am Freitagabend um 19.30 Uhr steigt in Oberwolfach das Finale im Bezirkspokal für Ü35-Mannschaften zwischen dem heimischen SVO und der SG Dörlinbach-Schweighausen. Die "Alten Herren" des SVO nehmen nach jahrelanger Abstinenz in dieser Saison erstmals wieder am Bezirkspokal teil und schafften es direkt ins Endspiel. Die Anzahl der Teilnehmer an diesem Wettbewerb ist traditionell überschaubar und so war der Weg der beiden Teams ins Finale ein recht kurzer. Der SVO siegte im Viertelfinale auswärts in Berghaupten klar mit 5:0 und im Halbfinale daheim gegen die SG Appenweier/Nesselried ebenso deutlich mit 6:0. Die SG Dörlinbach-Schweighausen zog durch einen 7:6-Sieg nach Elfmeterschießen im Viertelfinale beim Titelverteidiger SG Zell/Unterharmersbach ins Halbfinale ein. Dort mussten die Schuttertäler gar nicht antreten, da die beiden potentiellen Gegner ihre Teams aus dem Wettbewerb zurückzogen. Die SG kam somit kampflos ins Endspiel. Der Gewinner des Bezirkspokals zieht in den Südbadischen Verbandspokal ein. Die Zuschauer dürfen sich auf eine spannende Flutlicht-Partie auf dem Oberwolfacher Kunstrasen freuen. Für Bewirtung im Clubhaus ist gesorgt.

Nachdem man in den letzten vier Partien nichts Zählbares einfahren konnte, gelang den Landesliga-Frauen des SVO am Sonntag der erste Dreier in der Rückrunde. Die Tore erzielte Jule Grabsch und Deborah Rauber. Der SV Oberwolfach kam gut in die Partie. Jule Grabschs Torschuss nach einer Freistoß-Vorlage von Jana Lehman ging zunächst rechts am Tor vorbei, ehe erneut Grabsch nach Vorlage Lilly Mayer eine Chance verzeichnen konnte. Nach gut einer Viertelstunde waren aller guten Dinge dann drei bzw. vier. Grabsch setzte sich erneut über die linkte Seite durch, scheiterte zunächst an Torhüterin Sabrina Ritter, doch sie bekam den Abpraller erneuet vor die Füße und netzte zur 1:0-Führung ein. Allerdings wehrte die Freude nicht lange. Der SV Vimbuch spielte sich über die rechte Seite frei, Ann-Kathrin Bräutigam zog ins Zentrum und schloss zum Ausgleich ab. Doch der SVO verteidigte engagiert und kam durch gute Umschaltsituationen immer wieder vor das gegnerische Tor. Anja Nocks Torschuss konnte zunächst noch von der Schlussfrau entschärft werden. Doch kurz vor der Halbzeit-Pause eroberte Elsa Picke den Ball im Mittelfeld und nachdem die Flanke von Rebecca Lehmann abgewehrt wurde, setzte Deborah Rauber mit einer gezielten Bogenlampe über die gesamte Defensive den Ball unter die Latte zur erneuten Führung für das Heimteam. Nach der Pause kam der SV Vimbuch besser ins Spiel. Aber wie schon in der ersten Hälfte setzte die SVO-Defensive immer wieder ein Fuß dazwischen und verteidigte im Verbund. Zudem parierte Torhüterin Svenja Haas das ein oder andere Mal mit ruhiger Hand. Die Umschaltsituationen für den SVO wurden etwas weniger. Nach gut einer Stunde setzte sich R. Lehmann über die linke Seite durch und die Hereingabe wurde nur knapp von Mayer verpasst. Bis zum Ende der Partie kämpften die Oberwolfacherinnen weiter. Pia Baumann verhinderte durch ein Tackling in letzter Sekunde einen guten Abschluss. Auch Grabsch und Haas konnten nach einem Eckball eine brenzliche Situation entschärfen und J. Lehmann war ebenfalls kurz vor Schluss noch mit einer entscheidenden Grätsche vor der gegnerischen Spielerin am Ball und konnte zum Einwurf klären. R. Lehmann hatte vier Minuten vor Spielende die Chance den Sack zu zumachen, doch nach einem sehenswerten Solo scheiterte sie an der gegnerischen Torfrau. Doch das änderte nichts am ersten Sieg für die SVO-Frauen in der Rückrunde. Durch eine geschlossene Mannschaftsleistung, gute Defensivarbeit und einige gute Offensiv-Aktionen konnte man verdient drei Punkte einfahren. Nächste Woche geht es am Sonntag, den 26. April auswärts um 11 Uhr zu Eintracht Freiburg. Bericht: Andreas Dieterle; Fotos: Horst-Dieter Bayer


